Über den Blog

Ali (Afrika-Blog)Zwischen Oktober 2009 und März 2010 habe ich in Südafrika ein Praktikum beim Medienprogramm Subsahara-Afrika der Konrad-Adenauer-Stiftung absolviert. In Johannesburg, einer der angeblich gefährlichsten Städte der Welt, verbrachte ich sechs wundervolle Monate. Ins Leben gerufen hatte ich den Afrika-Blog, weil ich meine Freunde daheim in Deutschland immer auf dem Laufenden halten, sie aber nicht mit viel zu langen Rundmails erschlagen wollte.

Seit März bin ich nun wieder in Leipzig. Eigentlich gäbe es somit keinen Grund mehr, den Blog weiterzuführen. Ich tue es trotzdem. Ich werde mich weiterhin mit Südafrika befassen, nicht nur, weil ich noch ein paar Geschichten und Bilder aus meiner Zeit am Kap auf Lager habe. Darüber hinaus, werde ich den Blog als «normalen» Blog betreiben, also auch über Dinge fernab des Schwarzen Kontinents schreiben.

Der Blog steht unter dem Motto Once you go black you can never go back. Hannah, sie repräsentiert die Frauenquote meines Studienjahrgangs (Wer kann schon von sich behaupten, dass er einen Frauenanteil von 33% im Kurs hat?), hatte mir jenes damals prophezeit, weil angeblich jeder, der nach Afrika kommt, total fasziniert sei und vom Afrikafieber gepackt würde. Mit dem Satz verband ich die Hoffnung, dass mir da auch so ergehen würde, ich zumindest aber nicht ins Gegenteil verfiele und dächte: «Oh Gott, diese Wilden…» Hannah hatte nicht Unrecht.

Vielleicht habe ich nach meiner Abschlussarbeit mal Zeit, einen völlig neuen Blog zu kreieren. Solange werde ich diesen hier weiterführen.

Ach ja: Auf Wunsch eines Einzelnen hätte ich da noch einen Hinweis: Der Satz Once you go black you can never go back bezieht sich ausdrücklich nicht auf Kopulationen. So, Gabriel, ich hoffe, du kannst jetzt wieder ruhig schlafen.