11 Dez 2009
(Kategorie: Fotobeiträge)
So, hier ist das heute Morgen versprochene Bild.
Ich bin ja mittlerweile nicht mehr so schreckhaft. Wenn so ein Vieh ab gerade dann an der Gardine hängt, wenn ich die zumachen will, um dann ins Bett zu gehen, dann ist aber genug. Da sich das Vieh geweigert hat, von der Gardine runterzukommen, damit ich es dann einfangen kann, habe ich den Herrn Doom zu Rate gezogen. Nun brauch ich aber bald neues Vertilgungsmittel. Ich hoffe, ich überstehe die Nacht.
11 Dez 2009
(Kategorie: Fotobeiträge)
Ok, ok, eigtl. hatte ich mir vorgenommen, jetzt solange kein südafrikanisches Viehzeug mehr zu fotografieren, bis mir einer der «Big 5» vor die Linse rennt. Aber wie kann ich euch dieses schnuffige Viech vorenthalten?
Die Echse dürfte mit Schwanz so ca. 20cm groß sein und hatte sich in Niels Zimmer verirrt, der offensichtlich immer noch nicht gelernt hat, dass man bei Regen (ungebetenen) Besuch bekommen kann.
Heute Nachmittag veröffentliche ich noch ein Foto, von dem ich ganz vergessen habe, dass ich das vor ein paar Tagen gemacht hatte. *hihi* Danach ist dann aber erst mal Schluss mit Viehzeugfotos. Es sei denn, heute Abend sitzt ein Löwe in meinem Zimmer.
9 Dez 2009
(Kategorie: Fotobeiträge)
In Johannesburg habe ich ziemlich oft Gewitter und — zum Glück nicht ganz so oft — Regengüsse allerübelsten Ausmaßes erlebt. So schnell und überraschend, wie die Unwetter kommen, sind sie i.d.R. auch wieder weg. Nur einmal war mehrere Tage hintereinander totel mieses Wetter. Es regnete fortlaufend und die Temperaturen sackten in den «Keller».
Wenn hier ein Unwetter aufzieht, dann geht das verflucht schnell und es wird richtig finster. Dieses Mal konnte ich noch ein paar Fotos machen, bevor es so richtig ungemütlich wurde.
Besonders toll, wenn auch sicher nicht zu unterschätzen sind die Gewitter. Wenn es über mir donnert, dann wackelt i.d.R. mein Zimmer und die Blitze sind auch furchtbar hell und ganz schön nah. Soweit ich weiß, müssen hier nur Häuser mit Strohdach mit einem Blitzableiter ausgestattet werden. Wir haben kein Strohdach.
Wenn ein Unwetter hereinbricht, sollte man schnellst möglich Schutz suchen.
17 Fotos
Nachdem ich nun rausgefunden habe, wie man bei einer Kamera Reihenfotos machen kann, hoffe ich, dass ich bald wieder Gelegenheit bekomme, Fotos von Blitzen zu machen. Die sind dann vielleicht mehr mehr ganz so verwackelt.
Wenn ich mich mal dazu aufraffen kann, dann lade ich noch ein Video hoch, das wir neulich aufgenommen hatten, als es so furchtbar regnete. Unglaublich, wie viel Wasser hier zusammenkommt.
8 Dez 2009
(Kategorie: Textbeiträge)
Fußball-WM, Fifa-Verkaufsverbot und bloggende Afrikaner
In der Medienlese Südafrika werde ich fortan Artikel, Videos usw. sammeln, die einen Südafrikabezug haben und mir interessant genug erscheinen. Inspirieren ließ ich mich dazu von der durch den Bildblog übernommenen Rubrik «6 vor 9». So oft wie der Bildblog werde ich natürlich nicht veröffentlichen können. Einerseits möchte ich — soweit möglich — vorrangig deutschsprachige Erzeugnisse vermitteln (und wir wissen ja, wie mau es da in Deutschland aussieht), und andererseits mache ich das hier ja allein.
- «Fußball-WM 2010 — Chaos in Kapstadt»
(zeit.de, Bartholomäus Grill, 2007)
«Die erste Fußball-WM auf afrikanischen Fußboden steht vor der Tür und es gibt noch viel zu tun. In drei Jahren soll die Fußball-WM in Südafrika stattfinden. Die Vorbereitungen lösen heftige Konflikte zwischen Schwarzen und Weißen aus.»
- «Verbotene Fifa-Devotionalien»
(taz.de, Andreas Rüttenauer)
Die Fifa hat alles im Würgegriff. So gibt es z.B. rund um die Stadien Bannmeilen, in denen Händler keine Devotionalien anbieten dürfen, sofern sie keine Lizenz bei der Fifa erworben haben. Vielleicht protestieren die Händler, die ihren Unterhalt im informellen Gewerbe erzielen, dagegen mit Straßenblockaden. Der Fifa wäre es zu wünschen.
- «Afrikas Blogosphäre — Bürgerjournalisten zwischen Kairo und Kapstadt»
(blaetter.de, Geraldine de Bastion)
Zwar verfügen nur wenige Menschen in Afrika über Internet, aber die, die es verwenden können, tun dies kreativ.
- «Afrikas Demokratisierung kommt über den Meeresgrund»
(kas.de, Frank Windeck)
Die These ist zwar gewagt, aber der Artikel fasst wichtige Informationen zur Internet- und Mobilfunknutzung zusammen. Gegenwärtiges Vorzeigeprojekt: das Glasfaserkabel der Firma Seacom, das die Internetgeschwindigkeit erhöhen und die Preise senken soll. Verknüpft werden das südliche und Ostafrika mit Europa und Südasien.
8 Dez 2009
(Kategorie: Fotobeiträge, Textbeiträge)
Am Freitag hatten wir in der Stiftung unsere Jahresabschlussveranstaltung. Also so was wie ‘ne Betriebsweihnachtsfeier, nur ohne Weihnachtsbaum, Weihnachtsmütze und besoffen sein. Der ein oder andere mag jetzt vielleicht denken: «WTF? Jetzt schon Weihnachtsfeier?» Aber hey: Die Leute von Ernest und Young waren schon letzte oder vorletzte Woche dran.
Wir waren am Freitag also in der «World of Beer»-Ausstellung der South African Breweries. In der Welt des Bieres lernt man — Surprise, Surprise!! — die Geschichte des Bieres kennen. Eine Kollegin verglich insb. den Anfang der Ausstellung mit Disneyland; nur halt mit Bier.
Der Vergleich der Kollegin trifft eigtl. ganz gut zu. Insbesondere der Teil über die Anfänge des Bieres und die Herstellung von Zulu-Bier war etwas eigen. Es wurde nach Zulu-Tradition auch Bier rumgereicht. Ich hab darauf verzichtet. Denn erstens hatte ich keine Lust an einem Gefäß zu nippen, an dem schon alle anderen genippt hatten und zweitens ist Zulu-Bier für mich kein Bier. Da bin ich deutsch durch und durch!
Ach, noch was für die Feministen: Nach Zulu-Tradition dürfen Frauen erst zuletzt vom Bier trinken. Das war hier auch so.
Bei der Geschichte des Bieres gab es eine Reise über die Kontinente. In Europa durfte natürlich WAS nicht fehlen? Deutsches Bier! Aber es wurde mit keiner Silbe das «German Reinheitsgebot» erwähnt. Betrug!
Interessant übrigens: Ich hatte nicht den Eindruck, dass von der ebenfalls anwesenden Schulklasse jemand über 16 Jahr war. Aber Erfahrungen mit Bier mussten sie zumindest schon gemacht haben. Denn als ich mir an einem Display Informationen zu bestimmten Biersorten angeschaut habe, haben die mich voll entsetzt angeguckt und gefragt, warum ich nun gerade diese Biersorten ausgewählt hatte. Muss wohl Bier für Weiße gewesen sein. *lol*
Bier, Bier, Bier... :D
24 Fotos
Am Ende der Führung gab es noch zwei Coupons, womit wir uns was an der Bar aussuchen durften. Ich hab mich für zwei fruchtige Cider entschieden. Seitdem bin ich süchtig danach.
Nach der Ausstellung sind wir noch ins Gramadoelas gegangen. Da war ich nun schon das dritte Mal. Das Restaurant ist ganz nett und das Essen ist ganz gut. Zwei Außnahmen: Erstens: Die Nachspeisen sind so unglaublich süß, dass man am besten eine Flasche Wasser parat hat, um gleich nachzuspülen. Zweitens: Die Würmer werde ich sicher auch nach dem 20. Besuch nicht probieren.