11 Mar 2010

Running out of time!

(Kategorie: Textbeiträge)

Nur noch sieben Tage. Heute in einer Woche sitze ich im Flieger nach Deutschland (via Bayern). Vor kurzem fragte Wolf-Ulf Wulfrolf, was ich denn an «Gesamtdeutschland» besonders vermissen würde.

Kurz und schmerzlos: deutsche Effizienz und Schwarzbrot. Ich werd wohl gleich am ersten Tag 10 mal hintereinander Schwarzbrot kaufen, nur um zu sehen, wie schnell man in Deutschland bedient wird. Vermutlich werd ich vor Glück weinen.

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10 Mar 2010

Interkulturelle Kommunikation

(Kategorie: Textbeiträge)

Aus verschiedenen aktuellen Anlässen unterhielt ich mich heute mit meiner südafrikanischen Kollegin:

Ich: «Du, sag mal, wie kann man denn ‹dumme Kuh› am besten ins Englische übersetzen? ‹Stupid cow› klingt irgendwie komisch. Und ‹Bitch› klingt mir zu hart.»

Kollegin: «Doch, doch, du kannst schon ‹stupid cow› sagen. Oder ‹Bitch›. Oder ‹Bee with an itch›.»

Ich (grinsend): «Bee with an itch?»

Kollegin (auch grinsend): «Ja, Biene mit Stich.»

Und ich denk mir so: Haha, Bienentich. Aber das war dann doch zu flach.

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AUS
10 Mar 2010

*args*

(Kategorie: Textbeiträge)

Ich bin maßlos enttäuscht. Ende der Durchsage.

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10 Mar 2010

Ablenkungsmanöver

(Kategorie: Textbeiträge)

Super! Echt jetzt! In ca. einer Woche sitze ich im Flugzeug nach Good Cold Germany (erst mal bin ich aber in Bayern). Für mich heißt das, dass auch meine Abschlussarbeit vor der Tür steht.

Was braucht man dafür? Neben einer Idee und einem sozialen Netz, das großzügig darüber hinweg sieht, dass soziale Kontakte für die Dauer der Arbeitserstellung ausgedünnt werden, braucht es vor allem auch KON-ZEN-TRA-TION!

Herrschaftszeiten! In meinem Büro rennt gerade eine kleine, total putzige Eidechse rum, die ich UNBEDINGT EINFANGEN UND STREICHELN WILL. Das will sie aber nicht. Nun verschwende ich hier Minute um Minute, um zu sehen, wie es Elmo geht. Super! Echt jetzt!

Meine eigentliche Aufgabe ist es gerade, einen Text zu Neuen Medien in Simbabwe zu lesen. Außerdem erstell ich im Moment die Gliederung für ein Booklet über Politische Kommunikation.

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10 Mar 2010

Gegen die WM in Südafrika

(Kategorie: Textbeiträge)

Bevor überhaupt feststand, dass ich mal nach Südafrika gehen würde, war mir herzlich egal, ob das Land die WM austragen würde. Weder bin ich Fußballfan noch halte ich von der Fifa besonders viel. Im günstigsten Fall lernen die Touristen im Besonderen und die westliche Welt im Allgemeinen, dass Südafrika nicht gleich Afrika ist. Im ungünstigsten Fall bleibt eh alles beim alten.

Mittlerweile bin ich strikt gegen die Ausrichtung der WM in Südafrika. Da ich jetzt nicht so viel Zeit habe — ich sitze gerade auf Arbeit — gibt’s hier schnell eine Leseempfehlung: Christian Selz – WM-Stadioneröffnung. Eine Diva teilt Kapstadt.

Das wirft die Frage auf, woher das Schwellenland Südafrika die knapp zwei Milliarden Euro, die bisher in Infrastruktur und Stadien investiert wurden, überhaupt nimmt. Die Johannesburger Sozialforscherin Sharon Groenemeyer gibt zu bedenken, dass die Zahlen 7,5 Mal über den ursprünglichen Schätzungen liegen. Die Summe sei inzwischen weit höher als die Investitionen in die 1,6 Millionen Township-Häuser in den letzten zehn Jahren zusammen. Bezahlen also die Armen für die WM?

Später äußere ich mich in einem separaten Artikel zu der Problematik.

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