- Entwicklungshilfe: Wie die gute Absicht in Kenia scheitert
(Horand Knaup und Laura Koch, SPIEGEL)In Kenia wird ein Gymnasium mit deutschen Spendengeldern aufgebaut, 260 Schüler sollen in dem Gebäude für die Zukunft fit gemacht werden. Nachts aber rollen Bulldozer auf das Gelände und zerstören das errichtete Gebäude. Im Verdacht steht ein Lokalpolitiker, der schon zuvor Interesse an dem Gelände bekundet hatte. Doch niemand scheint den Fall aufklären zu wollen.
- South African «baby safe» condemned by child welfare groups
(David Smith, THE GUARDIAN)Die Einrichtung einer Babyklappe in einem Kapstädter Familienzentrum wird von Protesten von Kinderfürsorgegruppen begleitet. Allerdings werden pro Jahr allein am Westkap schätzungsweise 500 Babys ausgesetzt. Die Polizei erfährt davon oft nur, wenn ein Hund ein Körperteil anschleppt.
- Journalisten-Misshandlungen in Uganda: Gewehrlauf im Gesicht
(Simone Schlindwein, TAZ)Ugandas Präsident Yoweri Museveni lässt Demonstrationen gegen sein Regime brutal niederschlagen und will dafür keine Zeugen. Deshalb steigt die Gefahr für Journalisten, denen vorgeworfen wird, mit der Opposition im Bunde zu sein. Selbst vor Reportern der Regierungzeitung New Vision machen die Schläger nicht Halt.
- Polizeiausbildung in Somalia: Ohne Brot und Gesetz
(Bettina Rühl, TAZ)Obwohl die internationele Gemeinschaft viel Geld in die Ausbildung von somalischen Polizisten steckt, verfügt das krisengeschüttelte Land über keinen funktionierenden Polizeiapparat. Die Polizisten erhalten oft keinen Lohn. So mancher verkauft deshalb sein Gewehr, um sich etwas Essen kaufen zu können.
- South African singer in racism row over k-word song
(David Smith, THE GUARDIAN)Während sich ANC-Jugendliga-Präsident Julius Malema vor Gericht wegen des Verdachts auf Anstachelung zum Hass verantworten muss, droht der afrikaanse Sänger Steven Hofmeyr (muss man nicht kennen), ein Lied zu veröffentlichen, in dem er Schwarze als Kaffer bezeichnet. Wenn Tötet die Buren vor Gericht als Widerstandslied interpretiert würde, dann wolle er selbst eines anstimmen.



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