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	<title>Alis Afrika-Blog</title>
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	<description>Sehnsucht nach Sonne, Braai und Meer</description>
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		<title>Selten dämlich</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotype]]></category>

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		<description><![CDATA[Hin und wieder kriege ich Medienanfragen, die sich normalerweise auf Fragen zur Recherche beschränken. Ausnahmslos geht es dabei um Infos, die man selbst rauskriegen kann, wenn man nur will. Ich klicke auf Löschen und gut ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hin und wieder kriege ich Medienanfragen, die sich normalerweise auf Fragen zur Recherche beschränken. Ausnahmslos geht es dabei um Infos, die man selbst rauskriegen kann, wenn man nur will. Ich klicke auf Löschen und gut ist.</p>
<p>Vor einiger Zeit bekam ich aber eine Anfrage, über die ich mich immer noch furchtbar aufregen könnte. Eigentlich wollte ich dreist darauf antworten und ein bisschen Unsinn schreiben, aber irgendwie fehlte mir dann doch die Lust. Stattdessen lasse ich den nackten Inhalt der Anfrage wirken.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Hallo Ali,</p>
<p>mein Name ist xxx und ich plane mit meiner Redaktion einen TV Beitrag über Autos in Südafrika&#8230; naja, es sind doch eher zwei Beiträge. Bei meiner Recherche bin ich auf deinen Blog gestoßen und hoffe, du hast Lust mir zu helfen.</p>
<p>Thema 1: Wenn unsere deutschen Autos in Südafrika ankommen (nach dem Verschiffen), wie geht es dann mit Ihnen weiter? Wie arbeitet der TÜV bei euch? Wohin werden die Autos weiterverkauft?</p>
<p>Kannst du mir da Kontakte vermittel, zu Händlern, die Lust hätten mit uns zusammen zu arbeiten für die Geschichte?</p>
<p>Das selbe Anliegen gilt für Thema 2:</p>
<p>Carjacking ist ein großes Problem in Südafrika. Kennst du eine Werkstatt, die Flammenwerfer, Säurespray und CO einbaut, die Lust hat bei einem tollen Beitrag mitzuwirken?</p>
<p>Ganz liebe Grüße,</p>
<p>xxx<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Also ich tippe ja auf Planetopia.</p>
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		<title>Wie man ein Minibus-Taxi in Südafrika bestellt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videobeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Minibus-Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich einen deutschen Beitrag zum Thema verlinken bzw. einbinden, der kurz vor der WM 2010 auf der Webseite der Tagesschau erschienen war. Durfte ich damals aber nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich einen deutschen Beitrag zum Thema verlinken bzw. einbinden, der kurz vor der WM 2010 auf der Webseite der Tagesschau erschienen war. Durfte ich damals aber nicht. Und wie wegen der Depublizierungsscheiße zu befürchten war, gibt&#8217;s den auch nicht mehr auf der Webseite.</p>
<p>Ist aber nicht weiter tragisch, weil ich das englische Pendant, das wenigstens schon seit 2007 auf Youtube zu finden ist und beinahe eine 1-zu-1-Vorlage für den Tagesschau-Beitrag war, ohnehin gelungener finde.</p>
<div class="media">
<span class="medianame"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=nORTtQuDBvw">Taxi Language in South Africa</a></span><span class="mediacopy">&copy; ABC Australia</span><br />
<iframe width="620" height="450" src="http://www.youtube.com/embed/nORTtQuDBvw?rel=0&#038;showinfo=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</div>
<p>Es ist übrigens interessant zu hören, wie sich die PKW-Fahrer über die Taxifahrer beschweren: Die seien unverschämt und würden sich nicht an Verkehrsregeln halten. Nun ja, da nehmen sich ja alle nicht viel.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Afrikaner Blood</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 17:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videobeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikaaner]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kurze Dokumentation Afrikaner Blood berichtet über ein Camp in Südafrika, in dem Jugendliche mit dem geistigen Schund der Apartheidsära vollgestopft werden. Allen Teilnehmern gemein: Sie sind Afrikaaner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas Widerliches zum Sonntag: Die kurze Dokumentation <em>Afrikaner Blood</em> berichtet über ein Camp in Südafrika, in dem Jugendliche mit dem geistigen Schund der Apartheidsära vollgestopft werden. Allen Teilnehmern gemein: Sie sind Afrikaaner, also Mitglieder der weißen Minderheit.</p>
<p>Obwohl Südafrika mit der Demokratisierung zur <em>Regenbogenation</em> ausgerufen wurde, glauben nicht wenige Menschen auch heute noch, dass sie den anderen qua Geburt überlegen seien. Am besten gibt dies wohl ein Zitat von Franz Jooste, eines ehemaligen Apartheidsmajors und heutigen Campleiters, wieder: <q>Let there be no doubt. Aside from the Aborigines in Australia, the black African is the most underdeveloped barbaric species of the human race on earth.</q> </p>
<p>Interessant ist übrigens die Ambivalenz des Rassisten Jooste: <q>The diversity of South Africa&#8217;s nature is unique in this world.</q> Für die südafrikanischen Menschen darf diese Diversität offenbar nicht gelten. In einer Unterrichtsstunde fragt er seine <q>Schüler</q>: <q>Who is my enemy in South Africa? Who are these creatures?</q> Antwort: <q>The blacks.</q></p>
<div class="media">
<span class="medianame"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BFWEtdZ5TWA">Afrikaner Blood</a></span><span class="mediacopy">&copy; Elles van Gelder/Ilvy Njiokiktjien</span><br />
<iframe width="620" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/BFWEtdZ5TWA?rel=0&#038;showinfo=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
</div>
<p>Schockierend, aber überaus vorhersehbar, sind übrigens die Youtube-Kommentare, die suggerieren, dass alle Gewalt von Schwarzen ausginge und Weiße lediglich unschuldige Opfer seien. Nur ein Beispiel: <q>Take a look, or rather have﻿ a READ for a change, at the news, and see how whites are murdered and raped by BLACKS, and blacks are murdered and raped by BLACKS. Whites are much more peaceful than you will EVER be. It&#8217;s in your biological make-up to hate, and it&#8217;s in ours to be defensive, not offensive, and that is why whites are trained to DEFEND themselves. You know <q>defend</q>, right? Opposite of <q>offend</q> or <q>attack.</q></q></p>
<p>Da fühlt man sich als Schwarzer doch gleich willkommen.</p>
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		<title>Last Dictator Standing</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 12:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videobeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gaddafi]]></category>
		<category><![CDATA[Mugabe]]></category>
		<category><![CDATA[Nando's]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Nando's für ihre leckeren gegrillten Hähnchen und ihre lustigen Werbespots liebe?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Nando&#8217;s für ihre leckeren gegrillten Hähnchen und ihre lustigen Werbespots liebe? Eigentlich ist Nando&#8217;s eine Fastfoodkette, die es u.a. in Südafrika und Großbritannien gibt, und daher eher nicht so verdächtig, ein Favorit von mir zu sein. Aber bisher war ich immer sehr begeistert von dem Essen dort.</p>
<p>Im Kopf hängen bleiben natürlich auch die ganzen Werbespots, die sehr kreativ und oft auch sehr witzig sind. Aktuell hat Nando&#8217;s einen Spot über Robert Mugabe, den simbabwischen Diktator, gedreht, der allein am Tisch sitzt, weil seine Diktatorenfreunde nicht mehr zum Essen kommen können. <q>Verhindert</q> ist z.B. Muammar Gaddafi.</p>
<p><iframe width="620" height="450" src="http://www.youtube.com/embed/38YWB8iX7OY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Übrigens: Ich bin nicht gestorben. Demnächst kommen mal wieder mehr Artikel.</p>
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		<title>Kap der Finsternis</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 17:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kap der Finsternis]]></category>
		<category><![CDATA[Kapstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Smith]]></category>

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		<description><![CDATA[Roger Smiths Roman ist ein blutiger Thriller, der in die Kapstädter Unterwelt abtaucht und dabei einen Spur von Leichen hinterlässt. Während die einen Urlaub machen, kämpfen andere ums Überleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Roger Smiths Roman ist ein blutiger Thriller, der in die Kapstädter Unterwelt abtaucht und dabei einen Spur von Leichen hinterlässt. Das Buch zeichnet ein düsteres und blutrünstiges Bild von der Touristenstadt. Während die einen Urlaub machen, kämpfen andere ums Überleben.</em></p>
<p><img src="http://afrika.himpenmacher.de/wp-content/gallery/einzelfotos/kap-der-finsternis.jpg" alt="Roger Smith: Kap der Finsternis" title="" /><br />
<span class="mediadesc"><em>Schmutziger Kriminalroman aus Südafrika: Kap der Finsternis</em></span></p>
<p>Viel Gewalt erfährt der Leser in dem Buch über eine amerikanische Familie, die nach Kapstadt geflohen und untergetaucht ist. Warum sie untertauchen musste, wird anfangs nicht enthüllt. Klar ist jedoch, dass Jack Burn, Oberhaupt der Familie und ein Glücksspieler, ein Verbrechen begangen haben muss. Susan, dessen Frau, bemüht sich nach Kräften, ihren Mann zu verachten. Selbst das gemeinsame Kind muss unter dem angespannten Verhältnis leiden, weil der Junge die Mutter zu sehr an den Vater erinnert. Und dann wird sie auch noch mal schwanger.</p>
<p>In dieses angespannte Verhältnis der Hills, wie sich die Burns in Kapstadt nennen, platzen zwei Kriminelle, die eines Abends wegen der Hoffnung auf etwas Bares und Wertsachen in das Haus eindringen, als die Familie zu Abend isst. Der Coup geht schief, die beiden Gangster müssen sterben. Und es passiert, was Burn vermeiden wollte: Er erregt Aufmerksamkeit und muss fürchten, enttarnt zu werden.</p>
<p>Wenngleich schon auf den ersten Seiten Menschen umgebracht werden, dauert es, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Geschuldet ist das vor allem der Erzählweise Smiths. Zu oft wird der Erzählfaden unterbrochen. Zu schnell und zu abrupt sind die Schnitte. Kaum hat man als Leser angefangen, den korrupten Bullen Gatsby, der Jagd auf die Hills macht, zu hassen, verlässt Smith den unappetitlichen, stinkenden Fettsack und wendet sich einem anderen Ort und anderen Personen zu.</p>
<p>Dennoch gelingt es Smith im Laufe des Buchs die Spannung zu steigern. Irgendeiner hat immer eine Rechnung zu begleichen. Sei es Gatsby, der mit bürgerlichem Namen Rudi Barnard heißt und mit Vorliebe fettige Gatsbies in sich reinstopft. Ein Relikt aus der Apartheid, höchst gottesfürchtig, aber auch kaltblütiger Mörder, der Richter und Henker in einer Person vereint. Oder Sonderermittler Disaster Zondi, dessen Aufgabe es ist, korrupte Polizisten zu überführen und der in einem früheren Leben ebenfalls auf Barnard traf und deshalb ein ganz besonderes Interesse daran hat, Gatsby zu erledigen. Oder gar Benny Mongrel, ein entstellter Wachmann, der Jagd auf den Bullen macht, weil dieser auf ihn schießt, mehr noch, dessen ohnehin schon lädierten Köder abknallt. Zu regeln gibt es viel.</p>
<p>Smith schildert auf beklemmende Weise, wie sich Hass in pure Gewalt entlädt, wie hemmungslos Täter vorgehen, um Zeugen zum Schweigen zu bringen, oder um Rache zu nehmen. Hier wird ein Profil von Tätern entwickelt, denen ein moralischer Kompass für ihre Taten fehlt. Quasi wegen nichts werden Menschen umgebracht. Der Roman ist ein Abbild des heutigen brutalen Südafrikas, das sonst nur in Statistiken und urbanen Legenden zum Vorschein tritt. Gerade Kapstadt als Handlungsort verführt dei Menschen eher zu Gedanken an Urlaub, Weinreisen und Strandbesuche. Die Gewalt, wie sie die Menschen gerade in den Cape Flats, einem gefährlichen Vorort Kapstadts, erleben, wird sonst nicht so deutlich. Hier jedoch tritt sie mit voller Wucht zutage.</p>
<p>Den größten Kritikpunkt, den ich bei <em>Kap der Finsternis</em> sehe, ist die Bezeichnung der Coloureds als Mischlinge. Ein Begriff, der aufgrund seiner negativen Bedeutung eigentlich obsolet sein sollte, es aber offenbar nicht ist. Selbst das Interview mit Smith am Ende des Buchs kommt ohne den Begriff nicht aus. Ich hoffe, dass in der geplanten Verfilmung (mit Samuel L. Jackson als Sonderermittler Zondi) auf derlei Vokabular verzichtet wird.</p>
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		<title>From Protest to Soccer</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 16:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videobeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Vuvuzela]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Deutschen ist die Vuvuzela eher als Krachmacher bekannt, aber dem Instrument kann man auch melodische Klänge entlocken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte schwören können, dass ich schon mal auf diesen tollen Beitrag hingewiesen habe. Da ich aber nichts in meinem Blog gefunden habe, muss ich mich irren. Gern hole ich die Empfehlung nach.</p>
<p>In dem Stück geht&#8217;s um die Vuvuzela, unter deutschen WM-Zuschauern auch bekannt als &#8220;OMFG! Das ist die schlimmste WM aller Zeiten!&#8221;-Krachmacher. Es wird schön gezeigt, wie melodisch die Vuvuzela sein kann und man bekommt noch ein paar nette Informationen.</p>
<div class="media">
<span class="medianame"><a href="http://vimeo.com/11531987">From Protest to Soccer</a></span><span class="mediacopy">&copy; Felix Seuffert</span><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/11531987?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff0179" width="620" height="349" frameborder="0"></iframe>
</div>
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		<title>Vom Überleben als Kameramann im Ausland</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 15:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsreporter]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Videojournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Auslandsjournalisten schreiben spannende Reiseberichte, geben aber kaum Einblick in notwendige Fähigkeiten und Ausrüstungen. Christian A. Parkinsons kostenloses eBook kombiniert beides -- hat aber ein paar Macken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es finden sich viele Bücher von Auslandsjournalisten, die spannende Reiseberichte sind. Aber nur wenige werfen einen Blick auf die Fähigkeiten und das Equipment, das notwendig ist, um sich als Journalist im Ausland behaupten zu können. Das kostenfreie eBook des britischen Kameramanns Christian A. Parkinson kombiniert beides auf angenehme Weise – hat aber ein paar Macken.</p>
<p>Ein Büchlein mit hilfreichen Tipps sollte es werden. Mithilfe seines Wissens will  Parkinson andere Kameraleute bei ihrem Start vor der Trial-and-Error-Phase bewahren, die er anfänglich durchmachen musste. Denn obwohl er intensiv nach allen möglichen Informationen suchte, fand er oft nur Bücher, die über eine bloße Reiseberichterstattung kaum hinausgingen: <q>Most books by cameramen though are adrenalized travelouges that barely touch on the skills, equipment and knowledge.</q>  Sein Buch ist denn auch ein Sammelsurium von Tipps und Tricks geworden, die den Einstieg erleichtern sollen.</p>
<p style="text-align: center; font-weight:bold;"><q><em>What tribe does the driver belong to?</em></q></p>
<p>Nicht wenige Hinweise sind so klar, dass man sie leicht übersehen könnte. Natürlich ist es von enormer Wichtigkeit, gerade in Krisenregionen, den Namen seines Fahrers und auch dessen Telefonnummer zu kennen – selbst dann, wenn man die lokale Sprache nur unzureichend spricht. Natürlich sollte man immer freundlich bleiben und grundsätzlich als Teamplayer agieren. Andernfalls kann man schnell in die Bredouille geraten.</p>
<div class="media"><span class="mediacopy">© Christian A. Parkinson</span><img src="http://afrika.himpenmacher.de/wp-content/gallery/einzelfotos/christian_parkinson_gaza_2006.png" alt="Christian A. Parkinson 2006 in Gaza" /><span class="mediadesc"><em>Christian A. Parkinson 2006 in Gaza</em></span></div>
<p>Weniger offensichtlich sind Tipps, die auf gesellschaftliche Eigenarten abzielen und die viele nicht kennen, nicht nur weil sie für westliche Journalisten aufgrund ihrer eurozentristischen Denkweise geradezu absurd erscheinen mögen, sondern weil Auslandsjournalisten für gewöhnlich nicht nur für ein Land verantwortlich sind, sondern viele Länder, dafür aber immer nur recht kurz, bereisen. Da ist z.B. die Ethnie des Fahrers, die zu prüfen es gilt, weil es gut sein kann, dass man in ein Gebiet fährt, in dem Mitglieder einer rivalisierenden Ethnie den Ton angeben. An Straßensperren ist der Fahrer dann der erste, der schikaniert wird.</p>
<p>Zwei wichtige Kapitel befassen sich mit der Arbeit in Konfliktzonen und eine Conflict Check-List erläutert, was alles in den Rucksack gehört, wenn es in ein schwer einschätzbares Gebiet geht. Darüber hinaus finden sich ulkig anmutende Tipps, wie etwa darauf zu achten, ob die Soldaten, bei denen man sich aufhält, ihre Waffen gesichert haben, denn: <q>It is not uncommon for badly trained soldiers to fire rounds by mistake.</q></p>
<p style="text-align: center; font-weight:bold;"><q><em>I was a cameraman, not a soldier and I was armed only<br />
with my DSR-500 video camera and a Canon wide-angle lens.</em></q></p>
<p>Die Tipps werden durch viele anschauliche Erlebnisse unterstützt. So bekommt man ein gutes Gefühl, warum es nicht verkehrt sein kann, noch eine weitere, kleinere Kamera mitzunehmen. Darüber hinaus bietet Parkinson viele Links zu Onlinequellen, wie etwa Videos auf seiner Webseite, aber auch Verweise zu den Angeboten anderer Journalisten (z.B. auf den ausgesprochen interessanten <a href="http://adamwestbrook.wordpress.com/">Blog von Adam Westbrook</a>). Der Leser erhält damit ganz praktische Ansichten der theoretischen Ausführungen Parkinsons.</p>
<p>Wenngleich ich die vielen Links in dem eBook sehr schätze, unterbrechen sie doch den Lesefluss. Besser wäre es, diese als Fußnoten oder Infokästen einzuarbeiten. Außerdem hat der Autor m.E. Möglichkeiten verschenkt, auf einzelne Beiträge seiner Webseiten <a href="http://www.imagejunkies.com/">www.imagejunkies.com</a> oder <a href="http://www.caparkinson.com/">www.caparkinson.com</a> hinzuweisen.</p>
<p>Negativ fallen zudem einige Rechtschreib- und Tippfehler sowie gelegentlich die grafische Bearbeitung des Buchs auf. Ganz großes Manko: Fehler in einigen Links und die fehlende Verlinkung des Inhaltsverzeichnisses mit den einzelnen Kapiteln. Da sollte bei einer weiteren Edition noch mal Arbeit investiert werden.</p>
<p>Insgesamt sollte man sich von den negativen Punkten nicht abschrecken lassen, da das Buch einen sehr interessanten Einblick in die Welt der Videojournalisten bietet: <q>It’s a job that offers everything: Adventure, travel, artistic expression and the chance to have a front seat as history is made.</q></p>
<p>Christian A. Parkinson (2011): <em>Lensman: Working as an international news and documentary cameraman.</em> Das Buch ist als kostenfreies eBook unter der Creative-Commons-Lizenz <em>BY</em> auf der <a href="http://eepurl.com/fd1p-">Webseite des Autors</a> erhältlich.</p>
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		</item>
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		<title>*röchel*</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotobeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Andere haben in meinem Alter schon Schlachten geschlagen. Und was habe ich? Graue Haare. Darf ich jetzt eine Midlife Crisis kriegen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andere haben in meinem Alter schon Schlachten geschlagen. Und was habe ich? Graue Haare. Darf ich jetzt eine Midlife Crisis kriegen?</p>
<div class="media" style="width:400px"><span style="medianame">Gnadenfrist</span><span class="mediacopy">cc-by-nd: <a href="http://blog.beetlebum.de/2010/08/29/x-1-gnadenfrist/">Jojos illustrierter Blog</a></span><br />
<img src="http://afrika.himpenmacher.de/wp-content/gallery/einzelfotos/29-geburtstag.png" alt="Ui, bald 30" title="" /></div>
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		<title>Mein Lesesommer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 19:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsreporter]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Völkermord]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter in Leipzig ist zurzeit wirklich das Letzte. Es gibt kaum mal zwei Tage am Stück, an dem die Sonne scheint und es schön warm ist. Eine gute Gelegenheit, mal wieder die Nase in ein Buch zu stecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter in Leipzig ist zurzeit wirklich das Letzte. Es gibt kaum mal zwei Tage am Stück, an denen die Sonne scheint und es schön warm ist. Wahrscheinlicher ist, dass es regnet und regnet und regnet. Genau wie letztes Jahr. Eine gute Gelegenheit, mal wieder die Nase in ein Buch zu stecken.</p>
<div class="media">
<img src="http://afrika.himpenmacher.de/wp-content/gallery/einzelfotos/books.png" alt="Kap der Finsternis, In the Footsteps of Mr Kurtz, Das Imperium der Schande, War Junkie, The Bang Bang Club, Handschlag mit dem Teufel" title="" /><br />
<span class="mediadesc">Bücher für einen verregneten Sommer</span>
</div>
<p>Weil ich mir schon länger kein Buch mehr gekauft hatte, habe ich diesmal nach Empfehlungen u.&nbsp;a. via Twitter gefragt. In der Hoffnung, gute Titel genannt zu bekommen, gab ich keine thematischen Einschränkungen. Aus der Fülle an Büchern, die mir empfohlen wurden, habe ich mir vorerst sechs ausgesucht. Die Beschränkung hier war natürlich wieder das liebe Geld. Studenten.</p>
<p><em>Kap der Finsternis</em><br />
Tatsächlich der einzige Roman, den ich mir gekauft habe, was aber vor allem daran lag, dass die empfohlenen Romane doch recht teuer sind. Roger Smith ist der Krimibuchautor, der mir im Zusammenang mit Südafrika am häufigsten genannt wird. In dem Buch taucht ein amerikanischer Glücksspieler mitsamt Familie in Kapstadt unter. Als Gangster in sein Haus eindringen, beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit einem korrupten und rassistischen Polizisten, das geradewegs in die Cape Flats führt.</p>
<p><em>In the Footsteps of Mr Kurtz</em><br />
Die Korrespondentin Michaela Wrong befasst sich in ihrem Buch mit Aufstieg und Fall von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobutu_Sese_Seko">Mobutu Sese Seko</a>, der 32 Jahre Diktator von Zaire, dem heutigen Kongo, war. Während seiner Kleptokratie soll der Leopardenmann, wie er sich gern nennen ließ, fünf Milliarden US-Dollar abgezweigt haben.</p>
<p><em>Das Imperium der Schande</em><br />
Noch ein Sachbuch, diesmal von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler">Jean Ziegler</a>, u.&nbsp;a. Globalisierungskritiker und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Ziegler kritisiert hier transnationale Konzerne, deren Macht <q>auf dem Hunger und der Verschuldung der Entrechteten dieser Erde</q> basiere. </p>
<p><em>War Junkie</em><br />
Das Buch des britischen Kameramanns Jon Steele bietet eine subjektive Betrachtung von Kriegsgebieten, die er mit seiner Kamera besuchte. Untertitelt ist das Buch mit <q>One man&#8217;s addiction to the worst places on Earth</q>. Entsprechend finden sich Passagen über Konfliktregionen wie Ruanda (Völkermord) und Sarajevo (Sniper Alley).</p>
<p><em>The Bang Bang Club</em><br />
Geschrieben wurde das Buch von Greg Marinovich und Joao Silva, zwei der vier Mitglieder des sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bang-Bang_Club">Bang Bang Club</a>. Die vier Fotografen machten insbesondere zwischen 1990 und 1994 Bilder in den südafrikanischen Townships. Ein Mitglied des Clubs wurde von einer umherfliegenden Kugel niedergestreckt, der andere, wohl bekanntere Fotograf, nahm sich das Leben nur wenige Wochen, nachdem er den Pulitzer-Preis für ein <a href="http://flatrock.org.nz/topics/odds_and_oddities/ultimate_in_unfair.htm">schockierendes Foto</a> erhielt.</p>
<p><em>Handschlag mit dem Teufel</em><br />
Das Buch, geschrieben von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romeo_Dallaire">Roméo Dallaire</a>, dem Kommandanten der Blauhelmtruppe Unamir, befasst sich mit dem ruandischen Völkermord im Jahre 1994, bei dem die UN-Truppe dazu verdammt war, zuzuschauen, wie innerhalb kürzester Zeit mehr als 800.000 Menschen getötet wurden.</p>
<p>Wenn ich die Bücher geschafft habe, werde ich dazu jeweils eine Kritik verfassen. Andere Empfehlungen, die ich mir bisher nicht gekauft habe, die aber recht interessant zu sein scheinen:</p>
<ul>
<li>Moxyland</li>
<li>Die stille Gewalt der Träume</li>
<li>Slow Man</li>
<li>Summertime</li>
<li>Deutschboden</li>
<li>When the Killing&#8217;s done</li>
<li>Wieder ein Tag Leben</li>
</ul>
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		<title>Sie, Sir, sind schlimmer als Hitler!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 16:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[mine kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verstaatlichung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich in der deutschen Öffentlichkeit ins Aus katapultieren will, dann muss man nur irgendjemanden mit Hitler vergleichen. Die Südafrikaner sind da wohl nicht so zimperlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich in der deutschen Öffentlichkeit ins Aus katapultieren will, dann muss man nur irgendjemanden mit Hitler vergleichen. Politiker bemühen ja gern so einen Vergleich, machen dann aber schnell einen Rückzieher, indem sie schwören: <q>Mein Fehler, alles gar nicht ernst gemeint, kommt nie wieder vor</q>. Südafrikaner sind da wohl nicht so zimperlich.</p>
<p>Südafrikas Politik zofft sich ja schon seit einer Weile, ob die Minen des Landes verstaatlicht werden sollen. Befürworter behaupten, der Staat würde mehr Verantwortung für die Armen und die Arbeiterklasse zeigen, Kritiker sind dagegen, weil sie fürchten, der ANC würde die Minen nur als weitere zu plündernde Einnahmequelle ansehen.</p>
<p>Die Politiker sind ja nich so sehr verkrampft, wenn es darum geht, sich mal ordentlich die Meinung zu geigen (= Beleidigungen an den Kopf zu hauen). So werden unliebsame Opponenten gern mal als Kommunisten bezeichnet, oder, um ein bisschen Niveau-Limbo zu veranstalten, als Ratten, Kakerlaken oder Hunde. Bezüglich des Streits um die Minen ist mir aber eine witzige Bezeichnung untergekommen: <em>mine kampf</em>, eine deutliche Anspielung auf Adolf Hitlers Pamphlet <em>Mein Kampf</em>.</p>
<p>Das passt natürlich besonders gut zu dem <a href="http://mg.co.za/article/2011-06-28-mine-kampf-blades-being-childish-says-youth-league">Hinweis Blade Zimandes</a>, seines Zeichen Generalsekretär der kommunistischen Partei SACP, dass auch Hitler (genau wie Fidel Castro) zum Instrument der Verstaatlichung gegriffen hatte.</p>
<p>Politiker&#8230;</p>
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