24 Apr 2011
Lion Park & Croc City

Ein bisschen wie im (Streichel)-Zoo

(Kategorie: Fotobeiträge, Textbeiträge)

Der Lion Park in Joburg ist zwar nicht so toll wie der nur etwa 20 Minuten weiter gelegene Rhino & Lion Park, allerdings habe ich hier zum ersten mal in meinem Leben supderduperflauschige Löwenbabys gestreichelt.

Das besondere am Lion Park sind die weißen Löwen, die man bei einer Fahrt mit dem eigenen Auto durch verschiedene Gehege ganz nah erleben kann. Leider tendieren viele Besucher dazu, die ohnehin nicht sehr breiten Pfade mit ihren Wagen zu blockieren, während sie Löwen beobachten und fotografieren. Daher ist es besser, unter der Woche hinzufahren, wenn es dort nicht so überlaufen ist.

Ein Highlight bieten natürlich die flauschigen Löwenbabys. Als ich den Park besucht hatte, waren die aber gerade ein bisschen zickig drauf, weshalb das Streichelvergnügen eher eingeschränkt war. Der Park bietet entgegen jeder Vermutung nicht nur Löwen, sondern auch jede Menge anderes Getier wie Strauße, Schakale und Erdmännchen.

Einen großen Nachteil hat der Lion Park: Im Gegensatz zum Rhino & Lion Park wirkt er sehr kommerzialisiert und vermittelt eher das Gefühl, man befinde sich im Zoo.

Wem das zu kitschig ist, der kann gern zugucken, wie in Croc City fluffige Tierchen zerfetzt werden. Croc City, das nur etwa zwei Minuten vom Lion Park entfernt liegt, ist eine Krokodilfarm, auf der man verschiedene Produkte aus Krokodileder und auch -fleisch erwerben kann. In kleinen Führungen erfährt man einiges Wissenswertes über die Echsen.

Zu festgelegten Zeiten finden außerdem öffentliche Fütterungen statt, die aber vielleicht nichts für schwache Nerven sind. Immerhin müssen auch fluffige Hoppelhasen und Meerschweinchen dran glauben. Hat jedenfalls einer der Angestellten zu einem kleinen Kind gesagt, das unbedingt ein Meerschweinchen mit nach Hause nehmen wollte, das es schon streichelte und liebkoste. Wer mutig genug ist, kann während einer Schlangenshow, die einmal wöchentlich stattfindet, eine Puffotter streicheln.

Täglich kann man aber auch anderes, nicht gefährliches Krabbelgetier anfassen und streicheln. Meine Favoriten waren eine Bartagame, ein kleines Krokodilbaby und eine Milchschlange. Ich habe auch schon Fotos von Leuten gesehen, die Spinnen angetatscht haben. Allet irre!

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4 Antworten zu „Ein bisschen wie im (Streichel)-Zoo“

  1. Tobias sagt dazu:

    Ohh süß, da habe ich ja wirklich was verpasst. Sag bescheid wenn du wieder nach Arika fliegst dann komme ich mit :-)

  2. Ali sagt dazu:

    Ich hatte es dir angeboten. :P

  3. Tobias sagt dazu:

    Ja da ging es ja nicht , du weist ja :-)

  4. Ali sagt dazu:

    Tja, dann musste wohl warten. Oder du wirst ganz schnell Meister, verbesserst dein Englisch und gehst selbst nach Afrika! :D

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